U B G
Nichts zu machen gegen ungerechte Bildungssystem?  

Ein Vortrag von Erol Karayaz und Claus Melter zum Nachlesen
Vortrag (5mb) .pdf


Abschluss der Gehaltsverhandlungen 2,68% bis 3,36% - durchschnittlich 2,95%   

Die Gehaltserhöhung für 2012 ist von den unteren Einkommen (+ 3,36%) bis zu den oberen Gehältern (+ 2, 68%) sozial gestaffelt. Das entspricht einer durchschnittlichen Gehaltserhöhung von 2,95%. Das ist im Vergleich zu den Abschlüssen anderer Branchen sehr wenig, aber scheinbar für den Dienstgeber immer noch zu viel. Deshalb wird die Gehaltserhöhung erst im Februar wirksam und als Zugabe die Jubiläumszulage mit 35 Dienstjahren gestrichen.

Positiv ist die soziale Staffelung, negativ der niedrige Abschluss. Die Dienstnehmer im öffentlichen Dienst haben sich deutlich mehr erwartet und auch verdient. Wie in den letzten Jahren hat Neugebauer ein Ergebnis verhandelt, das unter dem der anderen Branchen ist. Wieder ein schlechtes Ergebnis für den obersten Gewerkschafter des GÖD. Wenn er so weiter macht, wird er sein „Fels in der Brandung“ Image bald verlieren.



Neue Mittelschule – statt Gesamtschule ein fauler politischer Kompromiss   

Ein Etikettenschwindel mit fatalen Folgen.
Die Kritik der Vorarlberger Lehrer/innen Initiative VLI und der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft UBG an der Neuen Mittelschule (in Vorarlberg die Vorarlberger Mittelschule) wird nun auch von Direktor des Bundesinstitutes für Bildungsforschung (bifie) Josef Lucyshyn bestätigt.

Vor allem beim Lesen gibt es sehr viele Schüler/innen, die in die sogenannte Risikogruppe fallen. Unverändert groß ist dabei der Zusammenhang zwischen Sozialstatus der Familien und den Leistungen. Das österreichische Schulsystem ist nicht in der Lage, diese soziale Ungerechtigkeit aufzuheben. Im Gesetzesentwurf zur Einführung der Neuen Mittelschule an Stelle der Hauptschulen ist die immer vollmundig angepriesene Durchlässigkeit in höhere Schulen nicht enthalten. Wie schon einmal gehabt, werden die Schüler/innen anhand ihrer Volksschulnoten in einen ‘A- und B-Zug‘ eingeteilt.


Stellungnahme der ÖLI-UG zum Gesetzesentwurf NMS Modellversuche   

Durch die dringende Reform der Sekundarstufe I muss das Recht jedes Kindes auf bestmögliche Bildung, ohne soziale, ethnische oder religiöse Diskriminierung in Österreich endlich verwirklicht werden. Laut ÖLI-UG ändert der vorliegende Gesetzesentwurf noch nichts am weitgehend sozial determinierten Auseinanderdividieren von 9-Jährigen und der damit verbundenen Vorentscheidung für den folgenden Bildungsweg.

Ungeregelt bleibt auch für die NMS-Regelschule und die künftigen NMS-Modellversuche an AHS-Standorten der im auslaufenden Modellversuch vorgesehene gemeinsame Einsatz von Fachlehrer/innen (PH-BAC-Abschluss, Hauptschule, Landeslehrer/innen) und Fach-“Professor/innen“ (Uni-MA-Abschluss, AHS-, BMHS-Bundeslehrer/innen).

Stellungnahme der ÖLI .pdf


Gehalts- und Dienstrechtsverhandlungen UBG ortet bei FM Fekter unerträglichen Realitätsverlus  

UBG fordert für die Lehrer/innen eine faire und sozial gestaffelte Gehaltserhöhung von 7% für die unteren und 4,5% für die obersten Gehaltsstufen.

Für den Obmann der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft Gerhard Rüdisser ist die bisherige Vorgangsweise der Bundesregierung, vertreten durch die Bundesministerinnen Gabriele Heinisch-Hosek und Maria Fekter, im Rahmen der Gehaltsverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes unakzeptabel. Die Bundesregierung ist bisher nicht gewillt, die Inflationsrate abzudecken. Die UBG fordert eine gestaffelte Gehaltserhöhung von 4,5% für die obersten und 7% für die unteren Gehaltsstufen. Gerhard Rüdisser: „Das ist faire und sozial gerecht. Zumal sich die Gewerkschaften in den letzten 15 Jahren bei ihren Forderungen sehr zurückgehalten haben und einen spürbaren Wohlstandsverlust hinnehmen mussten. Es ist höchst an der Zeit für einen fairen Lohnabschluss deutlich über der Inflationsrate.“

UBG fordert Maria Fekter zur Mäßigung auf.


Fekter über Lehrer/innen: 70% - Job mit exorbitant hohem Gehalt.
Ihre Formel: 30% mehr Arbeit, 20% mehr Gehalt.

Geht es nach dem Willen von FM Fekter, müssen Junglehrer/innen zukünftig mehr arbeiten. Generell will sie „weg von den exorbitanten Lehrergehältern“ und meint, dass ein 28-Jähriger doch einige Stunden mehr arbeiten könne.

Eine klare Absage gibt es von Gerhard Pušnik. „Unerträglich unqualifiziert“ seien solche Ideen und er lehnt es ab, in diese Richtung überhaupt zu argumentieren. „Jemand der ein Anfangsgehalt für eine/n Akademiker/in von ca. € 1.300,- netto für exorbitant hoch einstuft, ist für mich kein ernstzunehmender Gesprächspartner. Die Vorstellung, dass jemand, der scheinbar jeden Bezug zur Realität verloren hat, das Finanzministerium leitet, erzeugt großes Unbehagen“. Unterstützung erhält Gerhard Pušnik von der rnomierten britischen Wirtschaftszeitung Financial Times in ihrem jährlichen Ranking der europäischen Finanzminister. Insbesondere ihre politische Einschätzungsfähigkeit wird als schwach bezeichnet - Platz 17 (von 19 Rängen).

Weltfremd und zynisch ist es, jungen Lehrer/innen vorzuwerfen, dass die bisherige Lehrverpflichtung nur einem 70% - Job entspricht und dafür ein „exorbitant hohes Gehalt“ von ca. brutto € 1.800,- bezogen wird.

Hat Maria Fekter bei dieser Forderung nur ihr Budget vor Augen, oder will sie damit auch noch das Problem des akuten Mangels an Lehrer/innen in den Griff bekommen. Ungeschickt ist ihr Vorstoß allemal. Einerseits verärgert und verunsichert sie die Verhandlungspartner von UM Schmied in den aktuellen Dienstrechtsverhandlungen und andererseits macht sie alle bisherigen Bemühungen zunichte, junge Menschen zum Lehrberuf zu motivieren.



„Wenn´s dir nicht passt, dann geh´!“ Schulmanagement ohne Grenzen?  

Ein Aufsatz vom Walter Moosbrugger (VLI – APS) in den Schulnotizen

Wiederholt kommt es zu Klagen von Lehrer/innen, wenn sie neuerdings von ihren Vorgesetzten, primär von Schulleiter/innen, mehr oder weniger unverhohlen zum Verlassen der Schule gedrängt werden. Auffallend ist bei den Angaben an die Personalvertretung, dass nicht vordergründig „schlechte“ Lehrer/innen zur Abgabe von Versetzungsansuchen gebeten werden, sondern „lästige“, sprich kritisch hinterfragende, überdurchschnittlich engagierte Lehrer/innen. Hier wäre einmal festzustellen, dass in jenen Fällen der Satz „Wenn´s dir nicht passt, dann geh´!“ natürlich auch umgekehrt gelten sollte. Wenn schon, denn schon …..

Aufsatz.pdf


Bildungsvolksbegehren: Erfreuliches Ergebnis   

383.820 Unterschriften für das Bildungsvolksbegehren sind ein beachtliches, demokratisches Votum für einen raschen Bildungsfrühling und gegen den lähmenden Stillstand in Österreich.



»Jetzt ist Zeit für Ideen« psychologie ı ganztagsschule   

Artikel in „Gehirn&Geist“ von Sabine Mathis

Die Ganztagsschule ist in Europa und den USA auf dem Vormarsch. Doch wie sollte der Nachmittag am besten gestaltet werden – und welche Auswirkungen hat der ganztägige Unterricht auf Kinder und Jugendliche? Der Psychologe und Bildungsforscher Gil Noam von der Harvard Medical School plädiert dafür, Schülern auch kreative Freiräume zu lassen.
Link zum Artikel


Vorarlberger Mittelschule "unverzeihlich ungerecht"  

Lauter Einser, aber keine Chance auf höhere Schule

Der Standard (FR 11.11.11)
Bregenz - Die Vorarlberger Mittelschule sei eine Bildungssackgasse, kritisieren die Unabhängige Bildungsgewerkschaft und die Vorarlberger Lehrer/innen Initiative (VLI). Der neue Schultyp, in Vorarlberg an 51 von 55 Hauptschulstandorten eingeführt, bringe nicht die gewünschte Chancengleichheit.
Zitat Karin Engstler (LSI): Klar sei jedoch: „Die Neue Mittelschule ist noch nicht die gewünschte Schule für alle."
Man höre und staune. Der LSR Vorarlberg wünscht sich die „Gemeinsame Schule“?! Warum machen sie sie denn nicht? MS, 12.11.11
Artikel .pdf


Höhere Schule: Keine Chance für VMS – Hauptschüler  

Das Ergebnis der „Vorarlbrger Murx-Schule“ – sprich VMS, um die gemeinsame Schule zu verhindern, ist, dass wir jetzt ein Schulsystem der 10 - 14 Jährigen mit zwei Schultypen haben, die in der Bewertung komplett voneinander abgekoppelt sind. Ein Zwei-Klassensystem, durch eine große Kluft getrennt.

Ein „Fünfer“ in der AHS-Ober(Lehrplan)liga ist um eine Note besser als ein „Einser“ in Hauptschul-Unter(Basis)klasse der VMS. So etwas kann man zwar ausrechnen, aber für Bildungsprofessionalist/innen ist ein solches System denkunmöglich.
Was glaubt sie, wer noch für die Basisgruppe in der VMS übrig bleibt, wenn das alle Eltern mitbekommen?
Übrigens war (ist) das bisherige Berechnungssystem auch schon ungerecht.

Deshalb das Bildungsvolksbegehren unterschreiben, damit endlich Schluss ist mit solchen Absurditäten!
Details auf der Website der VLI link


Der finnische Weg - Gleichwertigkeit, Respekt und Gelassenheit   

Volksbegehren Bildungsinitiative als wichtiger Impuls für ein sozial gerechtes Bildungssystem

Der Obmann der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft Gerhard Rüdisser sieht in dem erfolgreichen und in sich stimmigen Bildungssystem Finnlands einen klaren Auftrag für eine Reform unseres Schulsystems in Richtung einer sozial gerechten und demokratischen Schule: „Wenn man sich anschaut mit welcher Wertschätzung den Kindern in Finnland begegnet wird, welche Bedeutung der Begriff der Gleichwertigkeit spielt und wie unaufgeregt sich Schule in Finnland abspielt, kann man sich nur wünschen, dass das Volksbegehren Bildungsinitiative ein Erfolg wird, denn in diesem werden ganz wesentliche Punkte, wie z.B. der Ausbau der Frühförderung, die Gemeinsame Schule der 6 bis 15 – Jährigen und die universitäre Ausbildung aller PädagogInnen, in Finnland schon längst Selbstverständlichkeiten, eingefordert!“

Gerhard Rüdisser UBG

Presseaussendung UBG


Pressekonferenz zum Bildungsvolksbegehren  

Eine breite Unterstützung von der Industriellenvereinigung bis zur Caritas.
Die VLI und UBG war auch dabei.
Links zu den Pressereaktionen

Vorarlberg Heute
Radio Vorarlberg
VOL.AT


Volksbegehren Bildungsinitiative  

“Kein Kind zurücklassen“ – UBG unterstützt das
Volksbegehren Bildungsinitiative

Wesentliche Forderungen des
Volksbegehrens Bildungsinitiative:
_ gemeinsame universitäre Ausbildung aller PädagogInnen (APS, AHS, BHS, Kindergarten) und deren Gleichstellung
_ gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulpflicht
_ flächendeckendes Angebot an Ganztagsbetreuungen
_ ausreichende Finanzierung eines modernen, offenen und sozial gerechten Bildungssystems Unsere Kinder fördern - Volksbegehren vom 3. – 10. November unterschreiben!


"Wir sind viele"   

"Wir sind viele" titelt die Plattform reformpädagogischer Initiativen ihre Aktion am 13. Mai um 16.30 Uhr vor dem Landhaus.
Wenn sich etwas bewegen soll, müssen sich die Gruppen der engagierten Menschen zu einer demokratisch relevanten Größe zusammenschließen - und sich gemeinsam sichtbar machen.

Speakers Corner, buntes Kinderprogramm, unterschreiben des Bildungsvolksbegehrens (mit gültigem Pass) vor Ort ist möglich!

Helfen wir mit ein bildungspolitisches Zeichen setzen.
Die UBG tritt auch als Mitveranstalter auf!

Plakat zum Aufhängen .pdf




Vortrag Albert Kaput (Niederlande) "Über Kinder, denen Schule nicht gerecht wird.“  

Donnerstag, 07. April 2011, 20.00 Uhr, INATURA / Dornbirn
Workshop
Samstag, 09. April 2011, 09:00 – 13:00 h, BG Gallus / Bregenz
Workshop für interessierte LehrerInnen, Eltern, SchülerInnen
Anmeldung für den Workshop: verein@initiative-begabung.eu
Eintritt frei
Flyer .pdf


Vortrag und Diskussion mit Josef Broukal und Erwin Niederwieser: Bildung in der Krise.  

Donnerstag, 24. März 2011, 20.00 Uhr
Vorarlberger Wirtschaftspark Götzis
Josef Broukal + Erwin Niederwieser
„Bildung in der Krise. Warum wir uns Nichtstun nicht leisten können.“
Flyer .pdf


FSG und FCG sind sich einig: Gemeinsame Schule und Ganztagesschule gefordert  

Auf dem Gewerkschaftstag der Pflichtschullehrergewerkschaft in der GÖD-Vorarlbergam Donnerstag, dem 27. Jänner 2011 in Rankweil forderten die Delegierten der Fraktion FSG und FCG die Einführung der gemeinsamen Schule der 6 bis 15-Jährigen, der ganztägigen Schulformen und den Ausbau der erforderlichen Infrastruktur. Das derzeitige Schulmodell – also auch das Vorarlberger Mittelschulmodell –sei nicht mehr zeitgemäß.

Nach der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft (UBG), der Vorarlberger Lehrer/innen Initiative (VLI), dem Vorarlberger Landeselternverbandfordern nun auch die Gewerkschafter der FSG und FCG der Vorarlberger Pflichtschullehrer/innen in der GÖD die Gesamtschule. Nur mehr eine kleine, aber stark beratungsresistente Gruppe – die FCG - Gewerkschafter in der GÖD (AHS) – sträubt sich noch erstarrt dagegen.
Unterstützung erhalten sie seit gestern wieder von Werner Amon. Wer kennt ihn nicht den Gehrer-Lehrling und Hilfsbetonierer Neugebauers?! MS 04.03.11



Vorarlberger Landeselternverband unterstützt das Bildungsvolksbegehren und fordert die Gesamtschule   

Wegen des „kontinuierliche(n) Abstieg(s) Österreichs in den PISA - Studien seit 2000“ ist laut Vorarlberger Landeselternverband „dringend Handlungsbedarf für die Bildungspolitik“ gegeben und er fordert, dass „endlich die notwendigen Reformen rasch und in gemeinsamer Verantwortung aller Beteiligten festgelegt und durchgeführt werden“.
Der Landeselternverband setzt sich in diesem Zusammenhang unter anderem für die gemeinsame Schule der 6 – 14 Jährigen und die Ganztagsschule ein und sieht in der Unterstützung des Bildungsvolksbegehrens einen Weg, den Reformwillen zu dokumentieren.

Stellungnahme des Landeselternverbandes.pdf



Die UBG unterstützt das Bildungsvolksbegehren Bildungsinitiative  

Gemeinsame Schule im Kurztext

Im aktuellen Kurztext (siehe unten) für die Unterstützungserklärung zum Volksbegehren Bildungsinitiative ist explizit die Forderung nach einer "gemeinsamen Schule" enthalten. Daher Unterstützt die UBG das Bildungsvolksbegehren und empfiehlt allen Kolleg/innen das Volksbegehren mit ihrer Unterschrift zu unterstützen, obwohl im Forderungstext in einzelnen Passagen nicht mit der von uns gewünschten Klarheit formuliert, aber größtenteils unsere langjährigen Forderungen übernommen wurden.

Kurztext für Unterstützungserklärung zum Volksbegehren Bildungsinitiative:

"Wir fordern mittels Bundes(verfassungs)gesetzlicher Regelung ein faires, effizientes und weltoffenes Bildungssystem, das so früh wie möglich alle Begabungen des Kindes fördert und Schwächen ausgleicht, autonome Schulen ohne Parteieneinfluss, eine leistungsdifferenzierte, hochwertige gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulpflicht und ein Angebot von ganztägigen Bildungseinrichtungen, eine Aufwertung des LehrerInnen-Berufs und die stetige Erhöhung der staatlichen Finanzierung für UNIS auf 2 Prozent des BIP bis 2020".

Forderungen Bildungsvolksbegehren .pdf
Link zum Volksbegehren Bildungsinitiative



Nikolaus Glattauer „Die moderne Schule – was SchülerInnen und LehrerInnen brauchen“  

Donnerstag 10.02.2011, 20.00 Uhr
Landesbibliothek - Kuppelsaal, Bregenz
Nikolaus Glattauer
„Die moderne Schule – was SchülerInnen
und LehrerInnen brauchen“
Eintritt frei
flyer .pdf



UBG unterstützt das Volksbegehren Bildungsinitiative von Androsch  

Die UBG begrüsst die Androsch-Initiative für ein Bildungsvolksbegehren. Eine große Zahl an Unterschriften würde der längst nötigen Bildungsreform zweifellos eine starke Schubkraft verpassen. Das zentrale Anliegen für die UBG bleibt aber in jedem Fall die Gemeinsame Schule. Ohne diese fehlt die Kraft die Reformblockade aufzubrechen.

Kurzbericht vom Vernetzungstreffen zum Volksbegehren Bildungsinitiative am 10.1.2011 in Wien .pdf


ÖVP Bildungskonzept – Eine Bestätigung des "Vorarlberger Irrweges"   

Die ÖVP spricht sich in ihrem Bildungskonzept für einen flächendeckenden Umbau der Hauptschulen in die Neuen Mittelschulen aus, blockiert aber weiter die Einführung der Gemeinsamen Schule: „die Mittelschule kommt, Gymnasium bleibt". Pröll zementiert also die alt bekannte ÖVP-Linie, nimmt die strukturellen Mängel der aus dem 19. Jahrhundert stammenden zweigliedrigen Schulorganisation in Kauf und begründet dies damit, dass "der Einheitsbrei … zur Nivellierung nach unten" führt. Er widerspricht damit allen Experten und internationalen Studien, die die Bildungsentscheidung mit zehn Jahren für zu früh halten. Die Bundes – ÖVP reagiert damit vor allem auf den Wunsch VP-regierter Bundesländer. Sachpolitik ist wieder einmal Nebensache!

Nichts Neues und schlimmer als erwartet! ... mehr dazu im Download

gesamte Stellungsnahme der UBG zum ÖVP Bildungskonzept .pdf



Korridorpensionsgeheimniskrämerei  

Stündlich kommen von irgendwo her neue Informationen zur Neuregelung der Korridorpension, nur nicht von denen, die uns informieren müssten. Mühsam, so die Wahrheit irgendwie herauszufiltern. Wir können aber nicht zuwarten bis alle Informationen auf dem Tisch liegen, denn wenn das Gesetz beschlossen ist, ist es zu spät. Deshalb sind nicht alle Informationen 100%ig abgesichert. Im Groben und Ganzen sind die Auswirkungen aber klar absehbar.
Wir lassen uns von der Verheimlichungsstrategie der Regierung und der GÖD nicht mürbe machen und berichten euch regelmäßig über den neuesten Stand.

Unser Informationsstand in dieser teilweise nach wie vor sehr intransparente Situation:
Zuerst die gute Nachricht:
• Alle 1953 Geborene und Ältere betrifft diese Verschlechterung nicht mehr.
• Ein Teil der Erhöhung fällt unter die „Deckelungsregelung“.
Nun die schlechte Nachricht:
Trotz „Deckelung“ muss in Summe muss mit einer Kürzung der Pension (Pensionsantritt 62) um mehr als 10% gerechnet werden.

Details .pdf



Deutliche Verschlechterung der Korridorpension: ein Siebtel weniger Pension  

Die UBG fordert die Rücknahme der im Budgetbegleitgesetz 2011 vorgesehenen massiven Erhöhung der Abschläge bei Inanspruchnahme der sogenannten Korridorpension.
Dubiose Reaktion der fcg (ÖVP-Fraktion in der GÖD)
Weder die Regierung noch die Gewerkschaft (GÖD) informiert über diese bisher radikalste, weil kurzfristigste und tiefgreifende Kürzung der Pension.
Perfide Vorgangsweise der Regierung
Laut den bisherigen Informationen soll diese dramatische Verschlechterung der Pensionsregelung im Budgetbegleitgesetz in der letzten Ministerratssitzung und am 9. Dezember im Budgetausschuss beschlossen worden sein und ohne Begutachtungsverfahren eine Nationalratsbeschlussfassung (20. Bis 22. Dezember) erfolgen. Diese Vorgansweise der Regierung bzw. der Regierungsparteien (SP und VP) ist schlichtweg perfid. NR und GÖD-Vorsitzender Neugebauer schweigt.

Alles zum geplanten Pensionsraub .pdf
weitere Beispiele aus dem Entwurf zum Budgetbegleitgesetz .pdf


Ablehnung der Schulabteilung zur Teilzahlungsmöglichkeit für den Nachkauf von Pensionszeiten   

DieVorarlberger Schulabteilung lehnt die Teilzahlungsmöglichkeit für den Nachkauf von Pensionszeiten ab - in anderen Bundesländern ist die kein Problem!
Lesen Sie den offenen Brief von Gerhard Rüdisser, dem Obmann der Unabhängigen Bildungsgewerkschaftn an Landeshauptmann Sausgruber.

Offener Brief .pdf



UBG fordert als PISA-Konsequenz die längst überfällige Reform des Bildungswesen  

Schluss mit dem beschämenden Polittheater!
Keine Angst vor Reformen!
Wir brauchen mehr Geld für Bildung!

Die Ergebnisse bzw. der Absturz bei der neuesten PISA - Studie haben einmal mehr dem österreichischen Schulsystem ein katastrophales Zeugnis ausgestellt. "Wenn jetzt wieder nur Schuldige gesucht werden, um vom eigenen Reformunwillen abzulenken, wie es Teile der ÖVP und die Betonierer in den LehrerInnengewerkschaften der GÖD praktizieren, wird der Blick auf ein rückständiges und unsoziales Schulsystem vernebelt. PISA-Tester, KindergärtnerInnen, VolksschullehrerInnen oder Eltern sind nicht schuld an den schlechten Ergebnissen. Es ist das österreichische Bildungs-System das dringend wirklicher Reformen bedarf. In der Diskussion um die gemeinsame Schule werden wider besseren Wissens die Meinungen von Bildungsexperten vom Tisch gewischt, nur um den Status Quo des ungerechten, differenzierten Schulsystems aufrecht zu erhalten,“ ärgert sich Gerhard Rüdisser, Obmann der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft UBG, über die laufende Diskussion.
Gerade von den Landespolitikern, allen voran Landesrat Sigi Stemer, darf man sich eine klare Stellungnahme erwarten. Kein Herumlavieren und Zaudern aus Angst, irgendeine Klientel zu verärgern, sondern eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und erfolgreichen Modellen basierende klare Vision für eine bessere Schule.
Presseaussendung 08.12.2010 .pdf


Zum Bildungsvolksbegehren „Bildung ist Zukunft“  

Dass die schulische Bildung und inzwischen auch sichtbar die universitäre in Österreich krank darniederliegt und nachgewiesenermaßen Kinder und Lehrpersonal krank macht, ist beileibe keine neue Erkenntnis. Allein, die Politik schert sich keinen Deut darum.
Selbst die Wirtschaft, allen voran ein Hannes Androsch, hat die Notwendigkeit einer Abkehr von der bisherigen Bildungspolitik oder besser gesagt einer Verhinderungspolitik insbesondere der in Pröll’scher Geiselhaft befindlichen ÖVP erkannt. Der Aufruf an die Bevölkerung, ihre Stimme für eine „bessere“ Bildungspolitik zu erheben, muss daher von allen Kräften, die sich für eine dringend erforderliche Schulreform einsetzen unterstützt werden.

Lesen Sie die Ergänzungs- Präzisierungsvorschläge der UBG
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UBG gegen eine ‚Verländerung’ des österreichischen Schulwesens   

Dass die schwarzen Länderchefs, allen voran Erwin Pröll, mit der ’Verländerung’ des Schulwesens ihren parteipolitischen Einfluss in den Schulen sichern wollen, ist offensichtlich. Postenschacher, Proporz und Provinzialismus sind vorprogrammiert. Weder Einsparungen noch eine Qualitätsverbesserung wären damit zu erreichen.
Die UBG und VLI fordern: Die Schulkompetenz in die Hände des Bundes, dafür mehr Autonomie für die Schulstandorte, mehr Budget für Bildung und die einzelnen Schulen, Abbau der teuren Verwaltungen in den einzelnen Ländern.

Presseaussendung 22.11.2010 .pdf


Einstimmiger Vorstandsbeschluss vom 15.11.10  

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ) wird bei zukünftigen Kampf- und Protestmaßnahmen ( im Falle von geplanten Verschlechterungen für die KollegInnen ) bei der Organisation, Koordination und Durchführung eine aktive Rolle spielen und mit der Landesleitung 11 in der GÖD Vorarlberg ( AHS ) zusammen arbeiten, um jeweils eine möglichst breite Plattform für die Aktivitäten zu erhalten.


Der Nachkauf von Versicherungsmonaten soll sich demnächst empfindlich verteuern  

Laut Begutachtungsentwurf für das ärgerliche und peinliche Bankenpleiten - Sparpaket sollen danach nachgekaufte Schul- und Studienversicherungsmonate einheitlich in etwa € 957 kosten.
Personen, die vor 1955 geboren sind, haben beim Nachkauf einen satten „Risikozuschlag“ zu entrichten. Je näher das tatsächliche Pensionsalter ist, kann der Beitrag auf über das Doppelte steigen.

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Das Familiensparpaket benachteiligt BMHS – Schüler/innen!   

Das von der Bundesregierung vorgeschlagene Sparpaket mit den massiven Änderungen im Bereich der Familienbeihilfen im BHS-Bereich sollte intensiv diskutiert werden. Wegen der längeren Ausbildung trifft diese geplante Sparmaßnahme die Absolventinnen/Absolventen der BMHS (vor allem HTL) besonders hart. Mindestens 5 Jahre Ausbildung in der Oberstufe, für die Burschen kommt noch Zivildienst oder Bundesheer dazu.
Es ist an der Zeit, sich aktiv an den Protesten gegen dieses unsägliche Familiensparpaket zu beteiligen!

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LehrerInnenbildung Neu  

Eine Zusammenfassung des Vortrags von Prof. Dr. Willi Stadelmann am 23. April 2010, INATURA Dornbirn

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Vorarlberger Mittelschule - Eine Zwischenbilanz  

Vorarlberger Mittelschule - Eine Zwischenbilanz
Dienstag, 1. Juni 2010, 19.30
VMS Lauterach, Montfortplatz 16
Dr. Siegfried Winkler
Das Tiroler Mittelschulmodell (Kurzreferat)
anschließend Diskussion mit:
Armin Greußing, AHS-Direktor
Gerd Neururer, Direktor VMS Lustenau-Rheindorf
Armin Rossbacher, PV-Vorsitzender APS
Peter Fischer, PH Vorarlberg
Christian Kompatscher, BSI
Angelika Büchele, Elternvertreterin
Eintritt frei

Flyer mit Details .pdf



Vortrag von Remo H. Largo Die Individualität des Kindes als schulische Herausforderung  



Immer mehr Menschen in Vorarlberg nehmen an der inhaltlichen Diskussion zum Thema Bildung teil. 400 Interessierte besuchten den Vortrag von Prof. Dr. Remo H. Largo. In eindrucksvoller Weise stellte der Kinderarzt und Leiter der Abteilung „Wachstum und Entwicklung“ am Kinderspital Zürich den Zusammenhang der unterschiedlichen Entwicklungen und Begabungsprofile von Kindern und Jugendlichen und dem Bildungssystem dar. Dr. Largo erteilte der frühen Differenzierung eine klare Absage: „Ganz vorsichtig ausgedrückt: Die Gesamtschule ist im Vergleich zum differenzierten Schulsystem (Anm: Hauptschule mit Leistungsgruppen und AHS Unterstufe) ganz sicher kein Nachteil. Es gibt nur einen Grund für das sture Festhalten an einer frühen Differenzierung: Klassenkampf!“

Ein lesenswerter Bericht von Daniela Heinzle zum Downloaden .pdf


Remo H. Largo Die Individualität des Kindes als schulische Herausforderung  

Donnerstag, 25. März 2010, 19.30 h
Kulturbühne Ambach Götzis
Eintritt frei

Prof. Dr. Remo H. Largo Kinderarzt, leitete 30 Jahre lang die Abteilung „Wachstum und Entwicklung“ am Kinderspital Zürich und beschäftigte sich ein Berufsleben lang mit Kindern und deren Entwicklung. Professor Largo hat mehr als 20 Jahre eine Poliklinik für Kinder mit Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten geleitet. Zudem war er maßgeblich an der Zürcher Longitudinalstudie beteiligt, bei der etwa 800 gesunde, normal entwickelte Kinder von der Geburt bis ins Erwachsenenalter über 2 Generationen hinweg wissenschaftlich begleitet wurden, um das Wissen über die normale kindliche Entwicklung zu vertiefen. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a.die Standardwerke „Babyjahre“, „Kinderjahre“, „Schülerjahre“.
Eine Veranstaltungsreihe der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft – UBG in Zusammenarbeit mit ARGE GEMEINSAME SCHULE VORARLBERG.

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